Sollzustand

35 Jahre Dubai - vom Zeltdorf in der Wüste zur Megacity

January 8th, 2008

Ich habe ein großes Faible für Dubai und verfolge mit Spannung die Entwicklung des Emirats. Erst am Samstag war auf 3 Sat der Thementag: Unverschleiert. Die Arabische Halbinsel. Unter anderem gab es auch sehr interessante Beiträge über Dubai.

The Dubai Life hat Satellitenfotos der Nasa entdeckt die das Wachstum von 1973 über 1990 bis 2006 zeigen. Das ist unglaublich!

Satellitenfotos von Dubai

Via The Dubai Life

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Dont’t touch!

January 1st, 2008

Das ist eine ähnliche Geschichte wie Read my lips bzw. eine Erweiterung dazu. Tatort Ägypten. Passiert so aber durchaus auch in anderen Ländern.

Du bist Tourist und willst Souvenirs shoppen. Also ab auf die Einkaufsmeile und rein in die Touristenfallen. Du kommst sowieso nicht unbemerkt an den Einheimischen vorbei. Jeder will Dich in seinen Laden zerren, Dir auf der Strasse Zigaretten andrehen oder Euronen tauschen. Zur verbalen Aufforderung - in manchen Fällen könnte man auch Angriff dazu sagen - kommt dann noch erschwerend der physische Überzeugungsversuch dazu. Das beginnt mit einem harmlosen Handschlag als Begrüßung, den man natürlich annimmt. Schließlich ist man ja Gast im Land und will freundlich sein. Vor allem wenn man auch noch vone einer Frau sehr sehr freundlich angesprochen wird. Wer mag da schon gern unfreundlich reagieren.

Dummerweise bekommt man seine Hand nicht wieder, stattdessen wird man an selbiger in einen Laden gezerrt. Hat man sich dann endlich losgerissen, kommt schon der oder die nächste um die Ecke, mit ausgestreckter Hand.

Nach dem dritten Mal ist es wieder vorbei mit freundlich. Ich hab die Nase voll. Erste Worte: Dont’t touch! Gleich gefolgt von Read my lips! NO!

Aber gut. Selbstgewähltes Schicksal. Ich hätte ja auch zuhause oder am Pool bleiben können.

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Essen im Urlaub - Tatort Buffet - Halbpension

December 30th, 2007

Eine Woche Urlaub in einem fremden Land. Hotel mit Halbpension. jeden Morgen eine Auswahl an verschiedenen Brötchen und sonstigem Gebäck. Gut, es ist alles etwas lätschig und schmeckt prinzipiell gleich aber immerhin sehen die Teigteile verschieden aus. Dann gibt es noch Hartkäse, Frischkäse, Wurst (die ich aber nicht probiert habe), diverse warme Speisen, Marmeladen, Quark, Obstsalat, Pfannkuchen und als Krönung frisch zubereitetes Omelette mit Zutaten der Wahl. So eine reiche Auswahl habe ich zuhause ganz sicher nicht.

Vielleicht bin ich ja einfach ein bescheidener Mensch aber mit mangelt es doch sehr am Verständnis, dass sich Andere tatsächlich über den Mangel an Nutella beschweren. NUTELLA! Kann ja auch nicht angehen, dass man in Nordafrika im 4 Sterne Hotel nach Landeskategorie keinen Schokoaufstrich deutscher Markenproduktion bekommt! Ohne Worte.

Mangels All Inclusive Arrangement muss ich das Mittagessen, die Snacks an der Beachbar von 13 bis 17 Uhr und die Kaffee-und-Kuchen Time dieser Stelle auslassen und bitte um Verständnis.

Aber Dank Halbpension kann ich mich noch über das Abend Buffet auslassen. Brötchen und Backwaren, Salate, diverse Dressings, Health Corner mit Gemüse und Reis, landestypische Gemüsegerichte, Fisch, Hühnchen, frisch zubereitetete Pasta und live gekochte wechselnde Hauptspeise, Desserts, verschiedene Kuchen (unverschämt süß, landen alle subito auf den Hüften und Oberschenkeln), pinkfarbene Dessertcreme, Obst. Essen bis zum Abwinken. Ich musste zwar Nachsalzen und Pfeffern aber damit kann ich persönlich leben - bescheiden wie ich bin ;-)

Ja und was kommt nach 4 Abenden vom Nachbarn. Beschwerden über das Buffet. Ist ja immer dasselbe. Ist ja gar nicht gewürzt. Schmeckt irgendwie alles komisch. Unmöglich, dass die keine Pommes haben, das gibts doch überall. Da fällt vom Gast am anderen Tisch der Name eines Fastfood Restaurants - scheint auch noch das richtige der beiden bekannten Burger-Ketten zu sein. Sowas gibt es in Hurghada? Echt? Wie geil. Fette Pommes. Oh, ja endlich wieder Burger! Ob es da genauso schmeckt wie daheim? Da müssen wir hin. Geht’s wirklich keine Woche ohne Mac (hier könnte es auch um Computer gehen, es geht aber immernoch um Fastfood)?Auf Nachfragen erfahre ich, dass die besagten Burgerfetischisten zuhause eigentlich nur so alle 8 Wochen im Schnellrestaurant essen. Ach ja! Aber nach vier Tagen Ägypten plötzlich den Mac Jieper kriegen…

Schon seltsam, dass man in fremden Ländern fremde Gerichte serviert bekommt. Wo es doch auf Malle an jeder Ecke deutsches Schnitzel mit Pommes gibt, da geht es doch auch. Mensch, dann bleib eben zuhause oder flieg nach Mallorca!

Ob ich zum Burger-Essen mitgegangen bin? Na klar, ich konnte die Jungs doch nicht alleine lassen…

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Read my lips! NO!

December 25th, 2007

Ich habe mich ja so auf eine ruhige, erholsame und schöne Strandwoche gefreut. Faul rumliegen, Musik hören, Kiter beobachten, Sonne, Sand, Meer - herrlich. Habe mir extra Safaga ausgesucht, das ein paar Kilometer vom Touristenzentrum Hurghada entfernt ist und sehr ruhig sein soll. Perfekt!

Erster Tag am Strand bei gefühlten 28 Grad in der Sonne. Zuhause Minusgrade, da wird es gleich noch wärmer in Ägypten. Also ab auf die Liege und einfach nur gut fühlen. Wie genial. Das herrliche Feeling dauert genau 15 Minuten und dann kommt schon der erste Ansprecher in Form von Safari-Mann “Ramses der Zweite” (so hat er sich vorgestellt). Hello, hellllooooohooo. Want Safari? Nice Tour with Jeep, visit the Beduins. Ich noch freundlich, erster Tag, frau muss ja nicht gleich superzickig werden. No thanks, it’s my first day, just arrived and wanna relax.

You German? Yes. Oh weia, ganz falsche Antwort. Ah Deutsche. Woher? Wo ist Mann, Freund? Allein? Ja allein. Kommst Du Safari mit mir! Nein Danke! Warum nicht? Ich möchte nicht? Warum? Bist Du allein. Kannst Du kommen auf Safari. Danach gehen zusammen Coffee Shop. Ja klar! Nein wirklich nicht. Ich möchte nicht auf Safari. Aber warum? Grrrrrr. So geht das dann ewig weiter. Nach einigen weiteren Warums und neins sage ich dann, ich überlege es mir noch und er zieht ab.Wieder Ruhe. Aber nur für 10 Minuten. Der nächste. Animatiooooooon. Dart and Cocktail Game. Helloohoooo. Hello. You German? Yes. Kommst Du mit Spiel machen. Nein Danke. Warum? Keine Lust. Kommst Du bitte, macht Spaß. Nein Danke. Woher aus Deutschland? Undsoweiterundsoweiter.Dann gab es noch den Masseur, den Kamel-Mann, den Pferde-Mann, den Du-tauschen-Euro-Mann. Und immer derselbe Verlauf…Jeden Tag!

Warum Du willst nicht? I said NO! Read my lips! NO!

Erste Lektion: Nicht nett sein. Nicht erklären warum nicht. Nein sagen, und wenns hundertmal ist. Irgendwann kommt es schon an.

Zweite Lektion: Nicht sagen, dass Du Deutsch bist. Russisch auch nicht, das sprechen die nämlich genauso gut wie deutsch. Ich habe irgendwann gesagt, ich käme aus Moldavia. Kannte keiner. Hab mich blöd gestellt und musste endlich keine Warums mehr beantworten.

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Wenn schon die Fahrt zum Flughafen zu einer Reise wird

December 25th, 2007

Ausnahmsweise S-Bahn zum Flughafen. Dank Vorabend-Check-In und Abflug um 11h30 habe ich ja noch genug Zeit und kann ganz gelöst mit den wunderbaren öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen anreisen. Klingt jetzt snobby, aber normalerweise fahre ich Taxi. Dazu muss ich sagen, dass ich meist quasi mitten in der Nacht mit dem Pyjamabomber fliege und dabei zählt jede gewonnene Schlafminute.

Ich sitze also in der S-Bahn, wir halten 4 Stationen vor dem Airport. Und halten, und warten…. Plötzlich eine Durchsage: Wegen Vollsperrung geht es nicht weiter und die Fahrt geht wieder zurück. Na klasse. Da fahre ich einmal S-Bahn. Und jetzt? Ich beschließe auszusteigen, es wird ja wohl irgendwo ein Taxi zu bekommen sein. Am Bahnsteig sehe ich einen Mann mit Koffer, der ziemlich verloren und leicht gestresst wirkt. Ich frage ihn, ob er auch zum Flughafen muss und biete ihm Taxi-Sharing an. Die Idee kommt gut an und gemeinsam machen wir uns auf den Weg und auf die Suche nach einem Taxi. Prima, gleich die Strasse runter ist ein Taxistand - aber kein Taxi da. Na egal, dann rufen wir eben eines per Taxiruf. Eine Bandstimme verspricht die Ankunft eines Wagens in 3 Minuten.

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