Ach Du meine Güte. Schon wieder tagelang nix ordentliches produziert hier. Und warum? Ich hab tausend Sachen im Kopf aber irgendwie schaffe ich es nicht, daraus verständliche und lesbare Sätze zu formulieren.
Aber da ich mir vorgenommen habe, die Welt grundsätzlich positiv zu sehen, wird das sicher auch wieder anders und die Worte sprudeln aus meinem Hirn in meine Finger und auf die Tasten. Bis dahin gibt es ein, wie ich finde, wundervolles Lied von Cassandra Steen:
Manchmal hat man so Tage, da läuft irgendwie alles schief oder man kommt nicht weiter, es läuft nicht so wie es soll man und ist nah dran alles hinzuschmeißen. Egal ob im Job, in der Liebe, beim Bloggen, beim Sport oder bei was auch immer. Es kann schwer sein, die Motivation und Energie aufzubringen.
Gut, wenn dann jemand da ist, der sagt “gib nicht auf”, “mach weiter”, “alles wird gut”. Und wenn keiner da ist, übernehmen das Kate Bush und Peter Gabriel.
In this proud land we grew up strong
We were wanted all along
I was taught to fight, taught to win
I never thought I could fail
No fight left or so it seems
I am a man whose dreams have all deserted
Ive changed my face, Ive changed my name
But no one wants you when you lose
Dont give up
cos you have friends
Dont give up
Youre not beaten yet
Dont give up
I know you can make it good
Though I saw it all around
Never thought I could be affected
Thought that wed be the last to go
It is so strange the way things turn
Drove the night toward my home
The place that I was born, on the lakeside
As daylight broke, I saw the earth
The trees had burned down to the ground
Dont give up
You still have us
Dont give up
We dont need much of anything
Dont give up
cause somewhere theres a place
Where we belong
Rest your head
You worry too much
Its going to be alright
When times get rough
You can fall back on us
Dont give up
Please dont give up
got to walk out of here
I cant take anymore
Going to stand on that bridge
Keep my eyes down below
Whatever may come
And whatever may go
That rivers flowing
That rivers flowing
Moved on to another town
Tried hard to settle down
For every job, so many men
So many men no-one needs
Dont give up
cause you have friends
Dont give up
Youre not the only one
Dont give up
No reason to be ashamed
Dont give up
You still have us
Dont give up now
Were proud of who you are
Dont give up
You know its never been easy
Dont give up
cause I believe theres the a place
Theres a place where we belong
Woman: You think it’s normal spending so much time on video games? Guy: What’s normal? Woman: Probably not all waking hours. Guy: I don’t…. Woman: You’re right, once in a while you sit in front of the TV eating Doritos watching wrestling. Guy: By whose standards is any behavior normal? Woman: By my standards, that say if you don’t cut down the gaming by say, 90%, I’m leaving you and taking the kids. Guy: (pauses) Those are your standards. Woman: Yea, and you’ve got a week to make them yours.
Ich stelle mir gerade vor, wie lüsterne Sicherheitsbeauftragte am Flughafen vor dem Ganzkörperscanner, auch gern als Nacktscanner bezeichnet, ins Schwitzen kommen. Igitt!
Die Sicherheitsschleuse ist jetzt schon eine Qual. Intime Pflegeutensilien finden in durchsichtigem Plastik verpackt den Weg in die Augen der Mitreisenden. Gürtel müssen ausgezogen werden und Hosen beginnen zu rutschen. Der zuhause perfekt zurecht gezupfte Blusenkragen über dem Blazer wird in nullkommanix zerstört, weil Jacken nicht am Körper bleiben dürfen. Aber es reicht nicht. Ein Ganzkörperscanner muss her.
Foto dpa / Tagesschau
Der Grünen-Politiker Wolfgang Wieland sagte: “Dieser elektronische Zwangs-Strip verletzt den Bereich der Intimsphäre nicht nur, er hebt ihn auf.” Der Flughafen sei kein FKK-Strand, kritisierte Ulla Jelpke von der Linksfraktion. (Tagesschau)
Scannen statt Abtasten. Wie wird das wohl bei der Geschlechtertrennung? Immerhin stehen für das Abtasten jeweils ein männlicher und eine weibliche Sicherheitskraft zur Verfügung. Und wer guckt dann durch den Nacktscanner und wie wird das Bild vor fremden Blicken geschützt?
Laut Heise müssen die Kontrolleure an den Bildschirmen von den durchleuchteten Menschen “räumlich getrennt” sitzen und die Nacktbilder dürften nicht gespeichert werden. Mehr Infos auch bei Taz, Spiegel und ein Kommentar in der Sueddeutsche.
Ab und zu ziehe ich hinaus in meine große weite Welt, um überlebensnotwendige Dinge wie Kaffee zu kaufen. Dabei begegne ich natürlich anderen Menschen. Mit einer guten Portion positiver Lebenseinstellug und einem freundlichen Gesicht ziehe ich los und kehre meist schlecht gelaunt wieder heim.
Warum?
Um mich herum erblicke ich versteinerte Mienen, hängende Mundwinkel, zerknirscht wirkende Gesichter. Niemand lächelt. Weder zurück und schon gar nicht zuerst. Woran liegt das nur?