Sollzustand

Fenster- oder Gangplatz?

September 5th, 2008

Gleich vorweg: Niemals in der Mitte! Never ever!

Ich musste mal wieder fliegen. Ist ja eigentlich nicht so meins. Mit steigendem Alter wächst die - ich will nicht direkt sagen Flugangst - diffuse Flugaversion. Der unbedingte Lebenswille steigt bei mir überprpotional zum erreichten Lebensjahr.

Wenn schon im Flieger sitzen, dann bitte am Gang mit der Option, die langen Beine wenigstens ein paar Minuten in selbigen ausstrecken zu können. Mitte geht gar nicht, so eingepfercht zwischen zwei fremden Menschen. Am Fenster geht es zur Not.

Wobei - vielleicht ist so ein Fensterplatz gar nicht so übel. Weil: Als ich wieder mal fliegen musste, habe ich mir schnell mittels frühzeitigem Online-Check-In meinen Gangplatz gesichert. Wie gut, dass ich bei Lufthansa gebucht habe.

Im Flieger sitze ich wartend vor mich hin, Passagiere drängen sich im Gang und dann kommt es. Diverse Male wird meine rechte Schulter von Taschen und Koffern hart getroffen. Wie nervig.

Ein recht korpulenter Passagier hat in meiner Nähe seinen Sitzplatz und sucht direkt neben mir verzweifelt nach Lücken in den Gepäckfächern für Sakko und Notebooktasche. So dreht er mir zuerst seinen Allerwertesten und kurz darauf seinen ziemlich voluminösen Bauch zu. Ok, der gute Mann kann nix dafür, oder doch? Jedenfalls war er so gar nicht mein Typ und deswegen kein netter Anblick. Da half nur eine schnelle Bewegung Richtung Mitte. Am Fenster wäre das nicht passiert.

So ein Fensterplatz ist vielleicht doch die bessere Wahl… Übrigens saßen die wenigen attraktive männlichen Fluggäste mit dem gewissen Etwas natürlich 100 Reihen von mir weg. Ist ja immer so!

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Liebespaare

September 2nd, 2008

Liebe passiert jeden Tag, überall, online, offline, jederzeit.

Den Ursprung der Liebe spürt Doppelklick bei, auf den Strassen Berlins zufällig getroffenen, Paaren auf. Einfach nur schön! Seufz…

Via Spreeblick

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Zertifiziertes Key Account Management

September 1st, 2008

Mein RSS-Reader spuckte heute einige Pressemeldungen über einen Verein namens European Foundation for Key Account Management (EFKAM) aus.

Was ist das denn? “Die EFKAM ist Träger eines Zertifizierungsverfahrens für das Key Account Management in Unternehmen und definiert Richtlinien für die Qualifizierung von Key Account Managern” heißt es, kümmert sich um “Optimierung des Key Account Management in nationalen und internationalen Unternehmen” und fungiert als “Träger eines Zertifizierungsverfahrens für das Key Account Management in Unternehmen und definiert Richtlinien für die Qualifizierung von Key Account Managern.”

Ist vielleicht gar keine so schlechte Idee. Vielleicht kommt dann bei den Unternehmen endlich an, was Key Account Management eigentlich ist, nämlich “Verpflichtung zur optimalen Betreuung der wichtigsten Kunden.

Wäre ein Segen für alle, die eine Stelle als Key Account Manager suchen. Aber ob das wirklich gelingt, wage ich zu bezweifeln.

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